Ein Paradebeispiel ist die Szene in der Telefonzelle. Ursprünglich stand diese irgendwo am Düsseldorfer Hafen, direkt vor einem Bauzaun an einem begrünten Brachgelände. Um keinen Stilbruch zu begehen verpflanzten wir sie Kurzerhand in eine urbanere Umgebung, die wir teils in 3D, teils im Photoshop erstellten.

Nebenbei musste noch schnell der Aufdruck auf der Zelle selbst von Magenta nach Blau umgewandelt werden, damit das ganze nicht mehr so deutsch aussah. Es sind die Kleinigkeiten, die keiner sieht, die einen Film funktionieren lassen. Es ist wirklich bemerkenswert, wie der Fortschritt der Technik es selbst semi-professionellen Filmemachern wie uns ermöglicht echt ABGEFAHRENE EFFEKTE in einer No-Budget-Produktion wie dieser zu realisieren.

In der voll-professionellen Branche ist immer noch der Glaube verhaftet, Visual Effects seien grundsätzlich riesig aufwendig und für normal Sterbliche unbezahlbar. Darüber muss man sich lediglich hinwegsetzen.

Wie unser Produzent Marc immer zu sagen pflegt: „Geht nicht gib's nicht!“ .... allerdings muss man aber auch wissen, wie ...














 

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