Der Definitiv aufwendigste und nervenraubenste Effekt war der sogenannte „Pietime-Move“. Um einen richtig schönen Matrix-Effekt zu erzielen stellten wir 8 DV Kameras in einem Halbkreis auf und filmten die Szene in der der Agent Neo die Torte ins Gesicht klatscht von mehreren Seiten. Allein die Einrichtung der Kameras war ein tierischer Honk und kostete und den halben Tag. In der Nachbearbeitung nahmen wir nun von jeder Kamera nur ein Bild, und setzten diese dann wie einen Trickfilm aneinander.

Das Ergebnis: Eine Kamerabewegung um die Szene, während das Geschehen eingefroren scheint. Soviel zur Theorie. Da wir nur Acht Bilder zur Verfügung hatten, war die Bewegung eher mit einer Diashow vergleichbar...

Folglich mussten wir anhand eines Morphs Zwischenbilder erzeugen... und da begann die Horrorarbeit:
Damit der Morph halbwegs realistisch aussah, mussten wir die Bilder erst einmal komplett auseinander schneiden mit unzähligen Masken versehen und dann erst wieder zusammenpuzzlen. Dieser Effekt alleine kostete uns locker zwei Monate... und im Film fällt er dann fast gar nicht auf Arrrrggghhhhhhh!!!!

Wo wir gerade bei „nicht auffallen“ sind: Die meisten Effekte beschränkten sich auf nervige Retuschearbeit: Grauen Himmel durch Wölkchehimmel ersetzen, digitale Patronenhülsen und Mündungsfeuer machen, Hintergründe rausbasteln und andere hineinbasteln u.s.w.

 

 





 

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